Weiterbildung

Systemische Deeskalationspädagogik

Systemisch-stressorbasiert

Menschen in emotionalen Ausnahmesituationen brauchen Sicherheit, Orientierung und Beziehung. Gleichzeitig erleben Fachkräfte in sozialen, pädagogischen, medizinischen und betreuenden Arbeitsfeldern immer häufiger herausfordernde, aggressive oder eskalierende Situationen.

Unsere Weiterbildung verbindet systemische Perspektiven mit traumasensiblem/stressorbaierten Arbeiten und praxisnaher Deeskalation.

Ziel ist es, Handlungssicherheit zu stärken, Eskalationen frühzeitig zu erkennen und professionell, klar und regulierend zu handeln. Und das, ohne die Beziehung zum Gegenüber zu verlieren.

Die Weiterbildung verbindet Theorie, Selbsterfahrung, Reflexion und intensive praktische Übungen.

Sie umfasst sechs Module mit theoretisch fundierten Wissen und einem hohen Praxisanteil.

Zertifizierung

durch Traumastudio

Standort

Köln

Laufzeit & Umfang

7 Monate & 6 Module

Für wen ist die Weiterbildung geeignet?

Die Weiterbildung richtet sich an Fachkräfte, Teams und Einrichtungen aus:

Kinder und Jugendhilfe

Kinder- & Jugendhilfte

Kinder und Jugendhilfe

Schule & Schulbegleitung

Kinder und Jugendhilfe

Eingliederungshilfe

Kinder und Jugendhilfe

Psychiatrie & psychosozialen Arbeitsfeldern

Kinder und Jugendhilfe

Klinik & Pflege

Kinder und Jugendhilfe

Wohngruppen & stationären Einrichtungen

Kinder und Jugendhilfe

Beratungs- & Betreuungskontexten

Mit den Expert:innen

Lukas Bode

Lukas Bode

Trainer für Gewaltprävention I Fachkraft für Kinderschutz in der Jugendhilfe, Deeskalationsmanagement
Melanie Balle-Günthör

Melanie Balle-Günthör

Trainerin für Gewaltprävention I Deeskalationsmanagement | Traumaarbeit | systemisches Arbeiten
Lars Mechler

Lars Mechler

Deeskalationstrainer | Sportwissenschaftler | Systemischer Berater | Lehrer
Melanie Balle-Günthör

Diana Steen

Traumapädagogik | Teambuilding | Selbstbehauptung, Systemisches Arbeiten | Kommunikation | Supervision
Dr. Kerstin Stellermann-Strehlow

Dr. Kerstin Stellermann-Strehlow

Fachärztin für Kinder & Jugendpsychiatrie, -psychosomatik & -psychotherapie | kid-Net & Traumatherapeutin


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Unser Ansatz

Wir verstehen Eskalation nicht als „Fehlverhalten“, sondern als Ausdruck von Stress, Überforderung, Angst oder fehlender Sicherheit und damit eine Reaktion auf unerfüllte (psychische) Grundbedürfnisse.
Deeskalation und Gewaltschutz bedeutet in diesem Kontext deshalb mehr als Krisenmanagement: Sie beginnt bei Haltung, Beziehung und der Fähigkeit, Sicherheit im Kontakt herzustellen.

Unsere Weiterbildung verbindet: 

  • systemisches Denken
  • traumasensibles Arbeiten
  • neurobiologisches Verständnis
  • praktische Handlungskompetenz
  • Reflexion und Selbstfürsorge

Unsere Weiterbildung verbindet: 

  • systemisches Denken
  • traumasensibles Arbeiten
  • neurobiologisches Verständnis
  • praktische Handlungskompetenz
  • Reflexion und Selbstfürsorge

Im Mittelpunkt stehen: 

  • traumasensible Haltung und Kommunikation
  • stressorbasierte Deeskalation
  • Co-Regulation und Beziehungsarbeit
  • systemisches Verstehen von Verhalten
  • klare und deeskalative Grenzsetzung
  • Selbstregulation und Sicherheit im Kontakt
  • praxisnahe Interventionen für akute Krisensituationen

Ziel der Weiterbildung:

Die Teilnehmenden:

  • erkennen Eskalationsdynamiken frühzeitig
  • verstehen Stress- und Traumareaktionen
  • stärken ihre Handlungssicherheit
  • lernen regulierende Kommunikationsformen
  • setzen Grenzen klar und deeskalierend
  • entwickeln Sicherheit im Umgang mit Krisensituationen
  • reflektieren eigenes Verhalten und ihre Wirkung im System

Ziel der Weiterbildung:

Die Teilnehmenden:

  • erkennen Eskalationsdynamiken frühzeitig
  • verstehen Stress- und Traumareaktionen
  • stärken ihre Handlungssicherheit
  • lernen regulierende Kommunikationsformen
  • setzen Grenzen klar und deeskalierend
  • entwickeln Sicherheit im Umgang mit Krisensituationen
  • reflektieren eigenes Verhalten und ihre Wirkung im System
Online Systemische Ausbildung Traumastudio

Inhalte der Module

Modul 1 – Grundlagen: Gewalt verstehen und präventiv handeln
  • Gewalt und Gewaltprävention
  • Haltung in der Deeskalationsarbeit
  • Grundprinzipien stressorbasierter Deeskalation
  • Systemischer Blick auf Eskalationsdynamiken
  • Institutionelle Prävention und Gewaltschutz
  • Ursachen von Aggression und Gewalt
  • Online-Einheit: Gewalt und ihre Folgen

Ziel des Moduls ist es, Gewalt und Eskalation besser zu verstehen und eine professionelle, reflektierte Haltung zu entwickeln.

Modul 2 - Grundlagen: Trauma verstehen und Sicherheit ermöglichen
  • Stressorbasierter Ansatz
  • Grundbedürfnisse und Stressreaktionen
  • Re-Traumatisierung erkennen
  • Re-Inszenierungen verstehen
  • Handlungsstrategien entwickeln

Dieses Modul vermittelt traumasensibles Wissen für einen sicheren und regulierenden Umgang mit Menschen in Belastungssituationen.

Modul 3 - Grundlagen: Beziehung, Regulation und rechtliche Sicherheit
  • Beziehungsarbeit und Bindung
  • Co-Regulation
  • Gegenübertragung
  • Polyvagaltheorie
  • Rechtliche Grundlagen
  • Körperliche Interventionen

Fachkräfte lernen, wie Beziehung und Regulation Eskalationen beeinflussen und welche rechtlichen Rahmenbedingungen zu beachten sind.

Modul 4 – Techniken: Kommunikation als Deeskalationswerkzeug
  • Gesprächsführung in Krisensituationen
  • Wirkung von Sprache
  • Sensible und regulierende Sprache
  • Deeskalative Kommunikationstechniken
  • Einführung in die deeskalative Grenzziehung

Der Schwerpunkt liegt auf einer Kommunikation, die Sicherheit vermittelt und Eskalationen reduziert.

    Modul 5 – Techniken: Grenzen setzen und emotionale Hochanspannung begleiten
    • Technik: Deeskalative Grenzziehung
    • Technik: Deeskalation bei emotionaler Hochanspannung
    • Körperliche Interventionen

    Praxisnah werden Strategien vermittelt, um in akuten Situationen klar, sicher und professionell zu handeln.

        Modul 6 – Techniken: Selbstregulation und Praxistransfer
        • Selbstregulation für Fachkräfte
        • Nachkrisengespräche
        • Transfer in den Berufsalltag
        • Praktische Übungen und Fallsimulationen
        • Abschluss der Weiterbildung

        Im letzten Modul werden Inhalte gefestigt, praktisch trainiert und in den beruflichen Kontext übertragen.

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              Dein Vorteil, Du hast bereits die Weiterbildung Traumapädagogik | traumazentrierte Fachberatung absolviert?

              Dann kannst du die Weiterbildung Systemische Deeskalationspädagogik in einer komprimierten Aufbauvariante absolvieren.

              Für dich entfallen Modul 2 und der erste Tag von Modul 3, da du diese Inhalte bereits aus deiner vorherigen Weiterbildung kennst.

              Für Dich bedeutet das folgendes:

              Umfang: 4 vollständige Module, ½ Modul und 1 Onlineabend
              Preis: 1.900 € statt 2.499 €

              Kosten

              Kommst du aus NRW? Dann kannst du für diese Weiterbildung möglicherweise eine Förderung über den Bildungsscheck 2.0 erhalten – mit bis zu 500 € Zuschuss.
              Jetzt prüfen ➝ https://www.mags.nrw/bildungsscheck

              Rund um die Weiterbildung

              Termine

              Start: 21.01.2027 Ort: Köln

              Modul 1 – 21.+22.01.2027
              Onlineabend:
              Modul 2 – 04.+05.03.2027
              Modul 3 –  22.+23.04.2027
              Modul 4 – 13.+14.05.2027
              Modul 5 – 10+11.06.2027
              Modul 6 – 08.+09.07.2027

              Tagesveranstaltungen: 9:00 – 16:00 Uhr
              Standort: Köln – Kamekestr.21

              Didaktisch durchdachte Module

              mit fachlichem Input im Plenum und in Kleingruppen mit Raum für Interaktion, Selbsterfahrung und kollegialem Austausch.

              Vielfältige Methoden

              wie Input, Kleingruppenarbeit, Übungen und Reflexion – abwechslungsreich und praxisorientiert.

              Fachliche Begleitung durch erfahrene Dozent:innen

              mit systemischer, deeskalationspädagogischen, trauma/stressorbassierten Expertise.

              Begleitmaterialien und Skripte

              werden vor den Modulen zur Verfügung gestellt, um das Lernen zu vertiefen und flexibel zu gestalten.

              Begleitmaterialien und Skripte

              werden vor den Modulen zur Verfügung gestellt, um das Lernen zu vertiefen und flexibel zu gestalten.

              Unsere Locations

              Unsere Räume in Köln - Kamekestr. 21 (zwischen Friesenplatz und Stadtgarten)

              Traumastudio
              Wie es weitergeht

              Hier erklären wir Dir die nächsten Schritte

              Registrieren

              Du hast Interesse an unserer Weiterbildung? Dann fülle unser untenstehendes Formular aus.

              Hierbei handelt es sich noch nicht um eine verpflichtende Anmeldung, uns ist es wichtig das Du dich gut aufgehoben bei uns fühlst und wir im Vorfeld alle Fragen auf beiden Seiten klären bevor wir einen Vertrag schließen.

              Erstgespräch

              Das Traumastudio Team ruft dich gerne an, um gemeinsam mit dir zu schauen, ob diese Weiterbildung auch genau die Richtige für dich ist. Hier beantworten wir natürlich auch alle deine offenen Fragen.

              Nächste Schritte

              Nachdem wir gemeinsam alle Details final abgestimmt haben und keine Fragen mehr offen sind, kümmern wir uns um den formalen Teil.

              Du erhältst den Vertrag mitsamt sämtlichen Rahmen­bedingungen bequem per E-Mail. So kannst du alles in Ruhe prüfen und uns die unterschriebene Version digital zurücksenden.

              Du hast noch Fragen oder möchtest direkt loslegen?

              Wir kontaktieren dich nach dem wir deine Anfrage erhalten haben und besprechen die Details mit dir.

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              Datenschutzerklärung

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              Traumastudio GbR

              Neusser Str. 16, 50670 Köln

              Für Rückfragen:

              Melanie Balle-Güntör: 0151-68450898

              Diana Steen: 0176-70114775

              anmeldung@traumastudio.de